Wiener Zeitschrift für die Kunde Südasiens (WZKS) – Hinweise für Autoren

Die Autoren werden gebeten, ihren Artikel den Herausgebern sowohl als Textdatei als auch als PDF-Datei an die E-Mail-Adresse wzks.istb@univie.ac.at zu übersenden. Was die Einrichtung des Beitrags betrifft, ersuchen die Herausgeber um die Beachtung der folgenden Vorgaben:

1 Schriftgröße und Schriftarten

Für den Text inklusive Fußnoten ist éine Schriftgröße durchzuführen und sind nur die folgenden Schriftarten zu verwenden: normale Antiqua (auch für Titel der Primärliteratur) und kursiv (für Buch- und Zeitschriftentitel; s. ferner unten [3a]). Auf  S p e r r u n g e n  sollte genauso wie auf Unterstreichungen als Mittel der Hervorhebung verzichtet und dafür auf stilistische Mittel zurückgegriffen werden. Ferner sollte der Text nur ein Minimum an Formatierungen und im Falle von Absätzen keine Einzüge, sondern jeweils eine Leerzeile aufweisen. Zeichenkombinationen sind unbedingt zu vermeiden. Wir bitten sehr um die Verwendung einer Unicode-Schriftart.

2 Anmerkungen

Die Anmerkungen sind als Fußnoten mit fortlaufender Nummerierung absatzlos zu gestalten. Die erste von ihnen (*) sollte eventuelle Danksagungen oder andere Vorinformationen enthalten.

3a Prosa-Zitate und metrische Texte

Wörter bzw. Wortformen, die als solche verwendet bzw. zitiert werden, und Zitate aus nicht-europäisch-sprachigen Originaltexten sind kursiv zu setzen. Im Falle von Prosa-Zitaten sind entweder Daṇḍas oder Punkte, Beistriche u.a. konventionelle Satzzeichen, jedoch keinesfalls deren Kombination zu gebrauchen.

Metrische Texte sind mit einfachen Daṇḍas am Ende von Halbstrophen(/versen) bzw. doppelten am Strophen(/Vers)ende zu markieren.

3b Transkription

Es gelten die folgenden Transkriptionsstandards: DMG-Standard (s. Wackernagel, Altindische Grammatik) für Sanskrit und Verwandtes, Frauwallner (sog. Wiener Transkription) oder Wylie für Tibetisch, Burrow-Emeneau für Dravidisch und Hoffmann für Iranisch.

4 Zitate und Übersetzungen

Kurze Zitate und Übersetzungen sind innerhalb des laufenden Textes zu geben und außer im Fall von Primärtexten durch doppelte Anführungszeichen zu kennzeichnen. Längere Zitate und Übersetzungen sind ohne Anführungszeichen als Block mit Linkseinrückung abzuheben. Bei eigenen Übersetzungen sind syntaktisch notwendige Ergänzungen in eckige und Erläuterungen bzw. sonstige Ergänzungen in runde Klammern zu setzen.

5a Primär- und Sekundärliteratur

Häufig verwendete Primär- und Sekundärliteratur sollte im Aufsatz selbst abgekürzt genannt werden: im Falle von Primärtexten unter Verwendung gängiger Siglen, bei Werken der Sekundärliteratur entweder mit Initialabkürzungen (z.B. PW oder GIP I) oder mit dem Verfassernamen unter Angabe der Jahreszahl; bei Angabe von Seitenzahlen ist nach den folgenden Mustern zu verfahren: GIP I/55, PhTH pp. 235–237 und Wezler 1995: 105. Alle Siglen bzw. Abkürzungen sind am Ende des Artikels in einem alphabetisch gereihten Abkürzungsverzeichnis den unten stehenden Beispielen entsprechend zu erfassen. Die Angabe der Verlage ist dabei optional, sollte aber konsequent durchgeführt werden.

GIP IErich Frauwallner, Geschichte der indischen Philosophie. I. Band: Die Philosophie des Veda und des Epos – Der Buddha und der Jina – Das Samkhya und das klassische Yoga-System. Salzburg: Otto Müller, 1953.
MBh

Mahābhārata, ed. by V.S. Sukthankar et al. (Poona 1933[1927]–1966). Oder:

Mahābhārata: The Mahābhārata for the first time critically edited by V.S. Sukthankar, S.K. Belvalkar et al. 20 vols. Poona 1933(1927)–1966.

MHṛMadhyamakahṛdaya: Madhyamakahṛdayam of Bhavya, ed. by Ch. Lindtner. [The Adyar Library Series 123]. Adyar: The Adyar Library and Research Centre, 2001.
PhTHErich Frauwallner, Philosophische Texte des Hinduismus. Nachgelassene Werke II hrsg. von G. Oberhammer – Ch.H. Werba. [SbÖAW 588 = Veröffentlichungen der Kommission für Sprachen und Kulturen Südasiens 26]. Wien: Österreichische Akademie der Wissenschaften, 21998.
PischelRichard Pischel, Grammatik der Prakrit-Sprachen. [Grundriss der indoarischen Philologie und Altertumskunde I/8]. Strassburg: Karl J. Trübner, 1900.
PWSanskrit-Wörterbuch hrsg. von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, bearbeitet von Otto Böhtlingk und Rudolph Roth. Theil I–VII. St. Petersburg: Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, 1855(1852)–1875 (repr. Delhi: Motilal Banarsidass, 1990).
Tieken 2000Herman Tieken, Aśoka and the Buddhist Saṃgha: A Study of Aśoka’s Schism Edict and Minor Rock Edict I. BSOAS 63 (2000) 1–30.
Wezler 1994Albrecht Wezler, credo, quia occidentale. A Note on Sanskrit varṇa and its Misinterpretation in Literature on Mīmāṃsā and Vyākaraṇa. In: R.C. Dwivedi (ed.), Studies in Mīmāṃsā. Dr. Mandan Mishra Felicitation Volume. Delhi 1994, pp. 221–241.
Wezler 1995Id., Der Tod als Mittel der Entsühnung (gemäß dem Dharmaśāstra). In: G. Oberhammer (ed.), Im Tod gewinnt der Mensch sein Selbst. Das Phänomen des Todes in asiatischer und abendländischer Religionstradition. Arbeitsdokumentation eines Symposions. [SbÖAW 624 = Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens 14]. Wien 1995, pp. 97–140.

 Gängige bibliographische, grammatische etc. Abkürzungen brauchen nicht aufgeschlüsselt zu werden.

5b Primär- und Sekundärliteratur (Alternative)

Alternativ dazu kann die verwendete Primär- und Sekundärliteratur bei ihrer ersten Nennung in einer Anmerkung vollständig (wie oben [5a]) bibliographiert werden, nach den beiden Mustern Madhyamakahṛdayam of Bhavya, ed. by Ch. Lindtner. [The Adyar Library Series 123]. Adyar: The Adyar Library and Research Centre, 2001, p. 30, und R. Pischel, Grammatik der Prakrit-Sprachen. [Grundriss der indoarischen Philologie und Altertumskunde I/8]. Strassburg 1900, p. 5. Bei häufig verwendeten Primärquellen sollte ihr Titel nur bei der Erstnennung voll ausgeschrieben und im Folgenden ein dieser Erstnennung in Klammern beigefügtes Sigel, mit Rückverweis auf die erste Nennung der Quelle, gebraucht werden, z.B. Madhyamakahṛdaya (MHṛ) 2.2 und MHṛ (s. n. 7) 2.5. Im Fall der Sekundärliteratur sollte bei weiteren Zitaten aus der gleichen Quelle auf deren erste Nennung nach dem folgenden Muster rückverwiesen werden: Pischel, op.cit. (s. n. 5), p. 12; alternativ kann auch in diesem zweiten Fall eine zuvor eingeführte Abkürzung verwendet werden, wie z.B. PW (s. n. 1) II/246b (s.v. kārśya) und PhTH (s. n. 12) p. 12.

6 Seitenzahlen

Seitenzahlen sind in anderen als den s.v. (5) genannten Fällen durch „p.“ oder „pp.“, Anmerkungszahlen durch „n.“ oder „nn.“ zu kennzeichnen; z.B. pp. 120–124, und p. 75, n. 132.

7 Zahlen

Werden Zahlen durch Punkte oder Beistriche miteinander verbunden, so haben diese unmittelbar aneinander anzuschließen; z.B. MBh II 1,1, MBh 2,1,1 oder MBh 2.1.1.

8 Sonstiges

Ferner ist zu beachten, dass eingereichte Beiträge nicht gleichzeitig einer anderen Zeitschrift angeboten werden dürfen.

Autoren erhalten 25 Sonderdrucke ihres Beitrages und ein PDF-Dokument.