Wiener Zeitschrift für die Kunde Südasiens (WZKS) – Hinweise für Autoren

Die Autoren werden gebeten, ihren Artikel den Herausgebern unter der Anschrift: Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde, Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 2.1, A-1090 Wien, sowohl als Datei (wenn möglich auf PC-Basis, am besten mit WORD-Software) als auch als Ausdruck (einseitig bedruckt mit doppeltem Zeilenabstand und großzügig bemessenem Rand) zu übersenden. Was die Einrichtung des Beitrags betrifft, ersuchen die Herausgeber um die Beachtung der folgenden Vorgaben:

1 Schriftgröße und Schriftarten

Für den Text inklusive Fußnoten ist éine Schriftgröße durchzuführen und nur die folgenden Schriftarten zu verwenden: normale Antiqua (auch für Titel der Primärliteratur) und kursiv (auch für Buchtitel, Zeitschriften u.ä.; s. ferner u. [3]). Auf S p e r r u n g e n sollte genauso wie auf Unterstreichungen als Mittel der Hervorhebung verzichtet und dafür auf stilistische Mittel zurückgegriffen werden. Ferner sollte der Text nur ein Minimum an Formatierungen, keine Silbentrennungen und im Falle von Absätzen keine Einzüge, sondern jeweils éine Leerzeile aufweisen. Zeichenkombinationen sind unbedingt zu vermeiden. Für die Sonderzeichen bitten wir um Verwendung von Gandhari Unicode, soweit möglich.

2 Anmerkungen

Die Anmerkungen sind als Fußnoten mit fortlaufender Numerierung absatzlos zu gestalten. Die erste von ihnen (*) sollte eventuelle Danksagungen oder andere Vorinformationen enthalten.

3a Prosa-Zitate und metrische Texte

Wörter bzw. Wortformen, die als solche verwendet bzw. zitiert werden, und Zitate aus nicht-europäisch-sprachigen Originaltexten sind kursiv zu setzen. Im Falle von Prosa-Zitaten sind entweder senkrechte Daṇḍas oder Punkte, Beistriche u.a. konventionelle Satzzeichen, jedoch keinesfalls deren Kombination zu gebrauchen. Metrische Texte sind mit einfachen schrägen Daṇḍas am Ende von Halbstrophen(/Halbversen) bzw. doppelten am Strophenende(/Versende) zu markieren.

3b Transkription

Es gelten die folgenden Transkriptionsstandards: DMG-Standard (s. Wackernagel, AiG) für Sanskrit und Verwandtes, Frauwallner (Wiener Transkription) für Tibetisch, Burrow-Emeneau für Dravidisch und Hoffmann für Iranisch.

4 Zitate und Übersetzungen

Kurze Zitate und Übersetzungen sind innerhalb des laufenden Textes zu geben und außer im Fall von Primärtexten durch doppelte Anführungszeichen zu kennzeichnen. Längere Zitate und Übersetzungen sind ohne Anführungszeichen als Block mit Linkseinrückung abzuheben. Bei eigenen Übersetzungen sind syntaktisch notwendige Ergänzungen in eckige und Erläuterungen bzw. sonstige Ergänzungen in runde Klammern zu setzen.

5a Primär- und Sekundärliteratur

Häufig verwendete Primär- und Sekundärliteratur sollte im Aufsatz selbst abgekürzt genannt werden: im Falle von Primärtexten unter Verwendung gängiger Siglen, bei Werken der Sekundärliteratur entweder mit Initialabkürzungen (z.B. PW oder GIP I) oder mit Verfassername mit oder ohne Jahreszahl; bei Angabe von Seitenzahlen nach den Mustern: GIP I/55, PhTH 235, Pischel 123 und Wezler 1995: 105. Alle Siglen bzw. Abkürzungen sind am Ende des Artikels in éinem alphabetisch gereihten Abkürzungsverzeichnis den folgenden Beispielen entsprechend zu erfassen:

GIP IErich Frauwallner, Geschichte der indischen Philosophie. I. Band: Die Philosophie des Veda und des Epos – Der Buddha und der Jina – Das Samkhya und das klassische Yoga-System. Salzburg: Otto Müller, 1953.
MBh

Mahābhārata, ed. V.S. Sukthankar et al. (Poona 1933 [1927]-1966). Oder:

Mahābhārata: The Mahābhārata for the first time critically ed. by V.S. Sukthankar, S.K. Belvalkar et al. 19 vols. Poona 1933(1927)-1966.

PhTHErich Frauwallner, Philosophische Texte des Hinduismus. Nachgelassene Werke II hrsg. von G. Oberhammer – Ch.H. Werba. [SbÖAW 588 = Veröffentlichungen der Kommission für Sprachen und Kulturen Südasiens 26]. Wien: Österreichische Akademie der Wissenschaften, 21998.
PischelRichard Pischel, Grammatik der Prakrit-Sprachen. [Grundriss der indoarischen Philologie und Altertumskunde I/8]. Strassburg: Karl J. Trübner, 1900.
PWSanskrit-Wörterbuch hrsg. von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, bearbeitet von Otto Böhtlingk und Rudolph Roth. Theil I-VII. St. Petersburg: Kaiserliche Akademie der Wissenschaften, 1855(1852)-1875 (repr. Delhi: Motilal Banarsidass, 1990).
Tieken 2000Herman Tieken, Aśoka and the Buddhist Saṃgha: A study of Aśoka's Schism Edict and Minor Rock Edict I. BSOAS 63 (2000) 1-30.
Wezler 1994Albrecht Wezler, credo, quia occidentale. A Note on Sanskrit varṇa and its Misinterpretation in Literature on Mīmāṃsā and Vyākaraṇa. In: Studies in Mīmāṃsā. Dr. Mandan Mishra Felicitation Volume, ed. R.C. Dwivedi. Delhi 1994, p. 221-241.
Wezler 1995Id., Der Tod als Mittel der Entsühnung (gemäß dem Dharmaśāstra). In: G. Oberhammer (ed.), Im Tod gewinnt der Mensch sein Selbst. Das Phänomen des Todes in asiatischer und abendländischer Religionstradition. Arbeitsdokumentation eines Symposions. [SbÖAW 624 = Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens 14]. Wien 1995, p. 97-140.

 Gängige bibliographische, grammatische etc. Abkürzungen brauchen nicht aufgeschlüsselt zu werden.

5b Primär- und Sekundärliteratur (alternative)

Alternativ dazu kann die verwendete Sekundärliteratur bei ihrer ersten Nennung in einer Anmerkung vollständig (wie oben [5a]) bibliographiert und bei darauf folgenden Zitaten auf diese erste Nennung rückverwiesen werden, nach dem Muster: R. Pischel, Grammatik der Prakrit-Sprachen. [Grundriss der indoarischen Philologie und Altertumskunde I/8]. Strassburg 1900, p. 5 und Pischel, op. cit. (n. 5), p. 12. Bei häufig verwendeten Primärquellen sollte in diesem Fall ihr Titel nur bei der Erstnennung ausgeschrieben und im Folgenden ein dieser Erstnennung in Klammern beigefügtes Sigel gebraucht werden.

6 Seitenzahlen

Seitenzahlen sind in anderen als den s.v. (5) genannten Fällen durch p., Anmerkungszahlen durch n. zu kennzeichnen; z.B. p. 75, n. 132.

7 Zahlen

Werden Zahlen durch Punkte oder Beistriche miteinander verbunden, so haben diese unmittelbar aneinander anzuschließen; z.B. MBh II 1,1, MBh 2,1,1 oder MBh 2.1.1.

8 Sonstiges

Ferner ist zu beachten, daß eingereichte Beiträge nicht gleichzeitig einer anderen Zeitschrift angeboten werden dürfen.

Autoren erhalten 25 Sonderdrucke ihres Beitrages kostenlos geliefert. Weitere Exemplare werden in Rechnung gestellt und sind bei der Übersendung der letzten Korrektur extra zu bestellen.