Patrick Zeitlhuber
Patrick Zeitlhuber ist seit April 2026 PraeDoc-Universitätsassistent für vormodernes Südasien bei Prof. Nina Mirnig am ISTB. Er hat Germanistik (BA, MA), Indologie/Südasienkunde (BA) sowie Anglistik (BA) studiert. Er ist Doktorand an der Universität Wien, betreut von Univ.-Prof. Hannes Fellner und Univ.-Prof. Nina Mirnig, und forscht zur Anwendung quantitativer Methoden zur Bestimmung der linguistischen Distanz zwischen Sanskrit, Pāli, den Dialekten der Aśoka-Inschriften und anderen mittelindoarischen Sprachen. Dabei betrachtet er sprachliche Phänomene aus der Perspektive der Variationslinguistik, um Rückschlüsse über historisch-kulturelle Begebenheiten zu ziehen. Weiters schreibt er seine MA-Arbeit in vormoderne Südasienkunde, betreut von Dr. Marion Rastelli, zum Devīrahasya, einem tantrischen Text aus der Kula-Tradition. Seine weiteren Interessen umfassen die soziokulturelle und religiöse Geschichte Südasiens, Yoga sowie Theravāda-Buddhismus und kontemporäre religiöse Praktiken. Darüber hinaus ist Patrick Zeitlhuber affiliiertes Mitglied des FWF-Exzellenzclusters „EurAsian Transformations“. Zuvor war er als Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Wien, Publikationskoordinator am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens und Staff Scientist am Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig.
Patrick Zeitlhuber forscht zur Anwendung quantitativer Methoden zur Bestimmung der linguistischen Distanz zwischen Sanskrit, Pāli, den Dialekten der Aśoka-Inschriften und anderen mittelindoarischen Sprachen. Dabei betrachtet er sprachliche Phänomene aus der Perspektive der Variationslinguistik, um Rückschlüsse über historisch-kulturelle Begebenheiten zu ziehen.
Seine MA-Arbeit befasst sich mit dem Devīrahasya, einem tantrischen Text aus der Kula-Tradition.
Weiteren Interessen umfassen die soziokulturelle und religiöse Geschichte Südasiens, Yoga sowie Theravāda-Buddhismus und kontemporäre religiöse Praktiken.
Mitarbeit im FWF Projekt “Epidemien und Krisenmanagement im vormodernen Südasien” (Leitung: Vitus Angermeier)