Profil
Wer wir sind
Das Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde (ISTB) der Universität Wien ist ein traditionsreicher Ort der Forschung und Lehre zu den Kulturen und Sprachen Südasiens und Tibets sowie zur vielfältigen Welt des Buddhismus. Es wurde im Jahr 2000 in seiner heutigen Form gegründet und geht aus den früheren Instituten für “Indologie” und für “Tibetologie und Buddhismuskunde” hervor. Zugleich steht es in einer über 150‑jährigen Wiener Forschungstradition, die bis zur ersten Sanskrit-Lehrveranstaltung im Jahr 1845 zurückreicht.
Als Teil der Philologisch‑Kulturwissenschaftlichen Fakultät verstehen wir uns als philologisch und kulturwissenschaftlich ausgerichtetes Institut mit internationaler Vernetzung. Unsere Arbeit verbindet historisch-kritische, sprachwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Ansätze und erschließt Texte, Praktiken und Ideen in ihren jeweiligen sozialen und historischen Kontexten.
Das ISTB ist zugleich ein Ort des akademischen Austauschs: Forschende, Studierende und internationale Gäste arbeiten hier gemeinsam an Fragen zu Religion, Gesellschaft, Wissen und Kultur in Asien – von den frühen Traditionen bis in die Gegenwart.
Was wir tun
In der Lehre begeistern wir Studierende für die Regionen und Themen unserer Fächer, vermitteln solide Sprachkompetenzen und machen mit einem breiten Methodenspektrum vertraut – von philologischen bis zu kultur- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen.
In der Forschung betreiben wir international sichtbare Grundlagen- und Anwendungsforschung, fördern interdisziplinäre Projekte und öffnen neue Perspektiven auf historische und gegenwartsbezogene Fragestellungen.
Für die interessierte Öffentlichkeit teilen wir unser Wissen in Form von Vorträgen, Ausstellungen, Publikationen und digitalen Formaten und stärken so den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.