Luisa Masznitz
Luisa Masznitz ist eine junge Nachwuchswissenschaftlerin und derzeitige Universitätsassistentin im Fachbereich der Modernen Südasienkunde. Im Rahmen ihres Studiums hat sie sich tiefgehend mit den gesellschaftlichen, sozio-kulturellen und religiösen Entwicklungen des modernen Indien auseinandergesetzt. Ihr Forschungsinteresse gilt den Gender Studies mit dem Fokus auf gelebten religiösen und kulturellen Praktiken sowie aktuellen Veränderungen. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit befasst sie sich mit den modernen Sprachen Indiens, insbesondere Hindi, das sie sowohl in ihrer Forschung als auch in der Lehre kontinuierlich einsetzt.
Seit dem Abschluss ihres Masterstudiums ist sie auch als Lektorin am ISTB tätig, wo sie vielfältige Lehrveranstaltungen konzipiert und durchgeführt hat. Die Arbeit mit Studierenden sowie didaktische Fragen liegen ihr dabei besonders am Herzen. Durch ihre langjährige Mitarbeit in der Fachbereichsbibliothek, ihre Erfahrung als Tutorin am ISTB sowie die koordinativ-administrativen Tätigkeiten in der Entwicklungszusammenarbeit verbindet sie das fachliche Wissen gezielt mit praktischen Kompetenzen, um sich den neuen Herausforderungen zu stellen.
Im Zuge ihres Forschungsvorhabens widmet sie sich der Erforschung gelebter Narrative an der Schnittstelle von Kultur, Religion, Umwelt und Geschlecht im südasiatischen Raum. Ihr interdisziplinäres Forschungsprojekt verbindet Ansätze aus den Gender Studies, der Religionswissenschaft, den Cultural Studies, der Sozialanthropologie sowie der modernen Südasienkunde. Mit einem qualitativ orientierten Feldforschungszugang führt sie ethnographische Erhebung in lokalen südasiatischen Gemeinschaften durch, wobei insbesondere gesellschaftliche sowie geschlechtsspezifische Transformationsprozesse in den nördlichen Bergregionen Indiens näher betrachtet werden.