Filippo Brambilla
Filippo Brambilla studierte “Sprachen und Kulturen Ostasiens” an der Ca' Foscari Universität Venedig. Derzeit arbeitet er an seiner Dissertation in Tibetologie und Buddhismuskunde an der Universität Wien und ist Mitarbeiter im FWF-Projekt “Himalayan Sūtra Collections: Textual, Material, and Social Perspectives” (P35697-G). Davor hat er bereits im Projekt “Emptiness of Other (gzhan stong) in the Early Jo nang Tradition” (P32016) mitgearbeitet und am ISTB als Lehrbeauftragter unterrichtet.
Seine Forschung befasst sich mit der Geistesgeschichte des tibetischen Buddhismus, wobei sein besonderes Augenmerk den ontologischen und erkenntnistheoretischen Debatten über die Leerheit und die Buddha-Natur, dem Verhältnis zwischen scholastischen und kontemplativen Traditionen sowie der Herausbildung buddhistischer Schulidentitäten gilt. Während sich seine früheren Arbeiten vor allem auf die Geistes- und Institutionsgeschichte der Jo-nang-Schule und die tibetische Überlieferung des Kālacakratantra konzentrierten, erstreckt sich seine neuere Forschung auch auf die Sutra-Sammlungen des Himalaya-Raums und die Entstehung buddhistischer Kanons.
- Sūtra-Sammlungen im Himalaya: Textuelle, Materielle und Soziale Perspektiven (2022-2026)
- „Leerheit von Anderem" (gZhan stong) in der frühen Jo nang Tradition (2019-2024)