Alaka Chudal
Dr. Alaka Atreya Chudal promovierte 2014 in moderner Südasienkunde an der Universität Wien, schloss ein Studium in Nepali Literatur- und Sprachwissenschaft an der Tribhuvan University ab (MA, 2007) sowie in Sanskrit-Grammatiken an der Sampurnananda Sanskrit University (MA, 1992) und Eastern Philosophy (Sanskrit) an der Nepal Sanskrit University (MA, 1994), wo sie später als Lecturer am Department of Eastern Philosophy (1995-2007) tätig war.
Seit 2007 ist sie am Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde als Senior Lecturer tätig.
Als Wissenschaftlerin für Südasienkunde verortet Alaka Atreya Chudal ihre Forschung innerhalb eines interdisziplinären Paradigmas. Sie integriert Anthropologie, Literaturwissenschaft, Geschichte, Religionswissenschaft, Kulturwissenschaft, Printkultur, Geistesgeschichte, Maskulinität und Genderforschung mit einem Schwerpunkt auf Nepal und Indien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Ihre Monographie A Freethinking Cultural Nationalist: A Life History of Rahul Sankrityayan (Oxford University Press, 2016), die auf der 80. Tagung des Indian History Congress mit dem Savitri Chandra Shobha Memorial Prize als "Book on History of Indian Literature and Culture (2013-18)" ausgezeichnet wurde, befasst sich mit der Geistesgeschichte Nordindiens und Nepals und konzentriert sich auf den indischen Intellektuellen Rahul Sankrityayan und seine vielseitige Persönlichkeit. Ein weiteres Buch von ihr ist Gorkhāli yudddhabandīkā lokbhākā ra kathā, [Eine Studie und Transkription der nepalesischen Sprachaufnahmen von Gurkha-Gefangenen im Ersten Weltkrieg 1]. (Kathmandu: Nepal Academy, 2021).
Alaka Chudals Monographie A Freethinking Cultural Nationalist: A Life History of Rahul Sankrityayan (Oxford University Press, 2016), die auf der 80. Tagung des Indian History Congress mit dem Savitri Chandra Shobha Memorial Prize als "Book on History of Indian Literature and Culture (2013-18)" ausgezeichnet wurde, befasst sich mit der Geistesgeschichte Nordindiens und Nepals und konzentriert sich auf den indischen Intellektuellen Rahul Sankrityayan und seine vielseitige Persönlichkeit. Ein weiteres Buch von ihr ist Gorkhāli yudddhabandīkā lokbhākā ra kathā, [Eine Studie und Transkription der nepalesischen Sprachaufnahmen von Gurkha-Gefangenen im Ersten Weltkrieg 1]. (Kathmandu: Nepal Academy, 2021).
Einige ihrer anderen ausgewählten Werke sind: Rāmro Nepālī: Einführung in Nepali I (Nepali Sprachbuch auf Deutsch) (Bremen: Hempen Verlag, 2019), Nināda Vallarī, [eine Elegie auf Nepali] (Kathmandu: Nepalaya, 2021) und Auf der Suche nach dem eigenen Sein: Frauen aus Nepal erzählen [Eine deutsche Übersetzung ausgewählter persönlicher Erzählungen nepalesischer Schriftstellerinnen] (Heidelberg: Draupadi Verlag, 2018) etc.
FWF-Projekt: The Voice of the Voiceless: South Asian Soldiers under German Internment in the First World War (Leitung, 2025-2027).
Derzeit ist Alaka Chudal karenziert, um sich voll auf ihr neues Projekt zu konzentrieren. In diesem Buchprojekt beschäftigt sie sich mit Tonaufnahmen indischer Kriegsgefangener in verschiedenen indischen Sprachen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, und stützt sich dabei auf ihre Interessen in den Bereichen Kolonialgeschichte, Vernakularliteratur, Printgeschichte und Anthropologie.
The Secret Vow to the Goddess: A Translation of Nepal’s Svasthanivratakatha, A Premodern Tradition in the Twenty-first Century (Co-Director, 2020-2023)