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140225

Patrick Suchy:

"Einführung in das Klassische Chinesisch: Das Lotussutra"

UE, 5 ECTS, 2 SSt.

Studienplancodes: MATB3n

Termin: Mo, 15:30-17:00, SR 1 TB, ab 3. 10.


Online-Anmeldung unbedingt erforderlich! Anmeldezeitraum: 1.9., 8:00 - 30.9., 12:00. Abmeldung möglich bis 21.10., 23:59.


Inhalte der Lehrveranstaltung: Das Lotossutra hat in der Übersetzung von Kumārajīva den chinesischen Buddhismus ganz entscheidend geprägt, den gesamten chinesischen Kulturraum beeinflusst und besonders in Japan eine herausragende Position eingenommen.
Wir werden die Entwicklung dieses Textes von Indien über Zentralasien und China bis hin nach Japan anhand zentraler Textstellen aus dem Lotossutra und anderen Quellen nachverfolgen. Für Einsteiger bietet das eine Einführung in die Sprache(n) der chinesischen buddhistischen Texte, Fortgeschrittene können dabei ihre Kenntnisse vertiefen.

Methoden: Gemeinsame Textlektüre.

Ziele: Kenntnisse des klassischen Chinesisch und des buddhistischen Kontextes bzw. deren Vertiefung.

Voraussetzungen: Keine. Eine gewisse Vertrautheit mit den chinesischen Schriftzeichen wäre aber hilfreich. Für Neueinsteiger gibt es daher in der letzten Septemberwoche einen kurzen Intensivkurs zu den wichtigsten Grundlagen und modernen Hilfsmitteln. Zeit und Ort werden auf der Homepage des ISTB bekanntgegeben.

Prüfungsmodalitäten: Die Note ergibt sich aus Anwesenheit/Mitarbeit und ein paar kurzen Hausarbeiten.

Literatur:

Thema:

  • Deeg (2007): Das Lotos-Sūtra. Darmstadt: WBG.
  • Teiser und Stone (Hg.) (2009): Readings of the Lotus Sūtra. New York: Columbia University Press.

Grammatiken:

  • Wang Li (Hg.) 1981: Gudai hanyu (xiuding ben) (Altchinesisch (Verbesserte Auflage)). 4 Bände. Peking: Zhonghua.
  • Pulleyblank, Edwin G. 1995: Outline of Classical Chinese Grammar. Vancouver: UBC Press.
  • Anderl, Christoph 2004: Studies in the language of Zu-tang ji. 2 Bände. Oslo: Unipub.

Wörterbücher:

  • Kroll, Paul 2015: A Student's Dictionary of Classical and Medieval Chinese. Leiden: Brill.
  • Tōdō u. a. (Hg.) 2011: Kanjigen. Kaitei Daigoban (Kanjigen. Verbesserte fünfte Auflage). Tōkyō: Gakken.
  • Wang Li (Hg.) 2000: Wang Li Guhanyu Zidian (Wang Lis Schriftzeichenwörterbuch zum Altchinesisch). Peking: Zhonghua

Zu dieser Lehrveranstaltung gibt es am Montag, dem 26. September, um 15:30 Uhr im Seminarraum 2 (Tibetologie) einen kurzen Einführungskurs in die chinesischen Schriftzeichen und die modernen Hilfsmittel. Der Kurs ist für diejenigen gedacht, die noch nie zuvor mit chinesischen Schriftzeichen zu tun hatten. Laptop und Smartphone, wenn vorhanden, bitte mitnehmen.

 

 

 

Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde
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