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140307

Hans-Jürgen David:

"Adivasis in Indien"

UE, 5 ECTS, 2 SSt.

Studienplancodes: BA15b

Termin: Di, 16:30-18:00, SR 2 TB, ab 11.10.


Online-Anmeldung unbedingt erforderlich! Anmeldezeitraum: 1.9., 8:00 - 30.9., 12:00. Abmeldung möglich bis 21.10., 23:59.


Die Bevölkerungsgruppen in Indien, die unter der Bezeichnung Adivasi zusammen gefasst werden sind durchwegs heterogen und finden sich weit über den Subkontinent verstreut - am häufigsten jedoch entlang des sogenannten „tribal belt“, der sich grob vom Westen her zwischen den Bundesstaaten Gujarat und Rajasthan bis nach Odisha und Andhra Pradesh erstreckt.
Die Begriff Adivasi meint wörtlich die „ursprünglichen Bewohner“, oder „autochthone Bevölkerung“ und ist in seiner Verwendung relativ rezent. In Indien selbst blieb die Bezeichnung „tribals“, die von den Kolonialbeamten und frühen Orientalisten eingeführt wurde, erhalten.

In dieser Übung werden wir gemeinsam einen Überblick über die Adivasis in Indien erarbeiten - von den ersten ethnologischen Arbeiten, bis zu ihrer heutigen Situation. Zusätzliche Perspektiven werden wir mittels der Theorien des Postkolonialismus eröffnen und auf die Besonderheiten ausgewählter Gruppen eingehen.

Zur positiven Benotung ist es erforderlich einen der zu besprechenden Texte zu präsentieren und eine in der vorlesungsfreien Zeit auszuarbeitende Hausarbeit im Umfang von ca. 10-15 Seiten zu verfassen. Weiters ist es erforderlich die jeweiligen Texte für jede Stunde vorzubereiten und sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen.

Literatur zur Einführung:

• Kennedy, Jonathan and Lawrence King 2013. „Adivasis, Maoists and Insurgency in the Central Indian Tribal Belt“, in: European Journal of Sociology, 54, S 1-32.
• Mycroft, Daniel J. und Sangeeta Dasgupta [Ed.] 2011. The Politics of Belonging in India: Becoming Adivasi. Oxon: Routledge.
• Sakaria, Ajay 1999. Hybrid Histories: Forests, Frontiers and Wildness in Western India. New Delhi: Oxford University Press.

Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde
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