Allgemeine Informationen zu den Bachelor- und Masterstudien am ISTB
Bachelorstudium
Bachelorstudium „Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets“
Das Ziel des Bachelorstudiums „Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets“ an der Universität Wien ist zunächst der Erwerb einer grundlegenden Kompetenz in zwei oder mehr ausgewählten Sprachen Südasiens und Tibets in Geschichte und Gegenwart (klassisches Sanskrit und Tibetisch, Altindisch, Mittelindisch, Hindi, Nepali, modernes Tibetisch sowie weitere relevante Sprachen des Kulturraums nach Maßgabe des Lehrangebots), verbunden mit der Vertrautheit mit dem jeweiligen philologischen Instrumentarium. Weiteres und darauf aufbauendes Ziel ist der Erwerb eines Überblicks in den folgenden Bereichen: Sprachgeschichte und linguistische Anthropologie, Literatur, Philosophie und Religion, Kultur und Gesellschaft, Geschichte und Kunst Südasiens und Tibets, sowie die Aneignung spezifischen Fachwissens in diesen Bereichen, zusammen mit der Kenntnis der in ihnen zur Anwendung kommenden Methoden und theoretischen Ansätze.
Dauer und Umfang: Der Arbeitsaufwand für das Bachelorstudium „Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets“ beträgt 180 ECTS-Punkte in Form von 18 Modulen, wobei 30 ECTS im Rahmen von Erweiterungscurricula zu absolvieren sind. Das entspricht einer vorgesehenen Studiendauer von 6 Semestern.
Masterstudien
Dauer und Umfang: Der Arbeitsaufwand für alle Masterstudien beträgt 120 ECTS-Punkte in Form von 10 (bzw. 11) Modulen. Das entspricht einer vorgesehenen Studiendauer von 4 Semestern.
Masterstudium "Buddhismuskunde"
Das Ziel des Masterstudiums "Buddhismuskunde" an der Universität Wien ist der Erwerb eines Überblicks über die Vielfalt und historische Entwicklung der religiösen und philosophischen Traditionen des Buddhismus in Geschichte und Gegenwart, insbesonders seiner philosophisch-religiösen Schulen und Traditionen, und über die zwischen diesen und anderen Traditionen, mit denen er im Laufe seiner Entwicklung und Verbreitung in Kontakt kam, bestehenden Wechselwirkungen, sowie über die Rolle des Buddhismus in kulturellen Kontexten wie Literatur, Wissenschaft, (Regional-)Geschichte, Politik, Gesellschaft und Kunst; darüber hinaus der Erwerb spezifischen Fachwissens zu einer oder mehreren ausgewählten Traditionen des Buddhismus unter maßgeblicher Verwendung originalsprachiger Quellen seines Verbreitungsgebietes, in klassischem Sanskrit und je nach Vorbildung und Wahl des Themas der Masterarbeit auch in anderen asiatischen Sprachen (wie dem klassischen Tibetisch). Weiteres und damit verbundenes Ziel ist die den Quellen angemessene Vertrautheit mit den relevanten Sprachen und dem jeweiligen philologischen Instrumentarium, ferner die Kenntnis der bei der Erschließung, Analyse und Interpretation der Quellen zur Anwendung kommenden Methoden und theoretischen Ansätze.
Masterstudium "Kultur und Gesellschaft des neuzeitlichen Südasien"
Das Ziel des Masterstudiums „Kultur und Gesellschaft des neuzeitlichen Südasien“ an der Universität Wien ist der Erwerb differenzierten Wissens über die kulturelle, regionale, sprachliche und soziale Vielfalt auf dem südasiatischen Subkontinent in der Gegenwart sowie die sie prägenden historischen Entwicklungen seit dem Beginn der Neuzeit; hierzu gehört auch der Erwerb eines kritischen Verständnisses der Sinnwelten, Handlungen und Ideen unterschiedlicher Akteure. Dabei sollen bereits erworbene linguistische Kompetenzen in den heute gesprochenen neuindischen Sprachen aktiv in der Kommunikation genutzt, bei der Erschließung von schriftlichen Texten und/oder mündlichen Zeugnissen der Moderne eingesetzt und so die Kenntnisse der kulturellen und gesellschaftlichen Prozesse der Neuzeit und Gegenwart vertieft werden.
Masterstudium "Philosophien und Religionen Südasiens"
Das Ziel des Masterstudiums „Philosophien und Religionen Südasiens“ an der Universität Wien ist der Erwerb eines Überblicks über die Vielfalt und historische Entwicklung der philosophischen und religiösen Traditionen Südasiens in Geschichte und Gegenwart, insbesondere der philosophisch-religiösen Traditionen der Hindus, Jainas und Buddhisten, und über die zwischen ihnen bestehenden Wechselwirkungen, sowie eines Überblicks über die Rolle der philosophischen und religiösen Traditionen in kulturellen Kontexten wie Literatur, Wissenschaft, (Regional-)Geschichte, Politik, Gesellschaft, Medien, Kunst und darstellender Kunst; darüber hinausgehendes Ziel ist der Erwerb spezifischen Fachwissens zu einer oder mehreren ausgewählten Traditionen unter maßgeblicher Verwendung originalsprachiger Quellen des Kulturraums, vor allem in klassischem Sanskrit und je nach Vorbildung und Wahl des Themas der Masterarbeit auch in anderen südasiatischen Sprachen sowie in klassischem Tibetisch. Weiteres und damit verbundenes Ziel ist die den Quellen angemessene Vertrautheit mit den relevanten Sprachen und dem jeweiligen philologischen Instrumentarium, ferner die Kenntnis der bei der Erschließung, Analyse und Interpretation der Quellen zur Anwendung kommenden Methoden und theoretischen Ansätze.
Masterstudium "Sprachen und Literaturen Südasiens"
Das Ziel des Masterstudiums „Sprachen und Literaturen Südasiens“ an der Universität Wien ist es, Expertinnen und Experten in den Sprachen und Literaturen Südasiens auszubilden, die mit ihren Kenntnissen sowohl für die Gesellschaft als auch für die universitas litterarum Europas unverzichtbar sind.
Masterstudium "Tibetologie"
Das Masterstudium „Tibetologie“ hat zum Ziel, auf philologischer Grundlage die Kenntnis von den kulturellen und sozialen Entwicklungen in Tibet sowie deren vormodernen Voraussetzungen in den Bereichen Philologie des klassischen und modernen Tibetisch, Sprach- und Literaturgeschichte, Philosophie- und Religionsgeschichte, Kultur- und Sozialanthropologie, Geschichte und Kunstgeschichte auszuweiten und zu vertiefen sowie spezifisches Fachwissen zu einem oder mehreren ausgewählten Teilbereichen der tibetischen Kultur unter maßgeblicher Verwendung originalsprachiger Quellen, angemessene Vertrautheit mit dem relevanten philologischen Instrumentarium und die Kenntnis der bei der Erschließung, Analyse und Interpretation der Quellen zur Anwendung kommenden Methoden und theoretischen Ansätze zu erwerben.
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